Neusiedler See Der große Steppensee im Osten Österreichs beeindruckt nicht nur wegen seiner Größe. Ein bis zu 5 km breiter, undurchdringlicher Schilfgürtel umgibt das nur bis zu 1,80 m tiefe Gewässer. Die einzigartige Natur des Seewinkels, das milde pannonische Klima und der Blick ins flache Land, der bis zum Horizont reicht, faszinieren jedesmal aufs neue. Der See hat eine durchschnittliche Gesamtfläche von mehr als 300 Quadratkilometer, davon befinden sich 240 Quadratkilometer auf österreichischen Staatsgebiet. Damit ist der Neusiedlersee der größte See Österreichs. Mehr als ein Drittel der Seefläche besteht besteht aus Schilf. Der Schilfgürtel des Neusiedlersees ist damit nach dem Donaudelta die zweitgrößte zusammenhängende Schilffläche Europas. Im Volksmuind wird der See auch als “Das Meer der Wiener” bezeichnet. Er ist die mit Abstand wichtigste Urlaubsdestination des Burgenlandes. Im südlichen Teil des Sees befindet sich der Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel. 2001 wurde das Gebiet um den See zum UNESCO-Weltnaturerbe erkärt. Die Größe des Neusiedler Sees variierte in der Vergangenheit erheblich. 1786 hatter er mit einer Wasserfläche von 515 Quadratkilometern beinahe die doppelte Ausdehnung wie heute. In den Jahren 1865 - 1871 war er völlig ausgetrrocknet. 1934 wurde zum letztenmal ein absoluter Tiefststand gemessen. Eine nur 40 cm tiefe Restlacke im Südteil des Sees war übriggeblieben Über die Ursache der Wasserschwankungen gibt es mehrere Theorien, hauptsächlich sind die unterschiedlichen jährlichen Niederschlagsmengen und die Verdunstung in Hitzeperioden für die Wassestandsschwankungen des Sees verantwortlich. Ein so großes Gewässer zu beangeln ist besonders für Angler, die zum erstenmal hier fischen, eine Herausforderung. Die Fischerei am See hat eigene Regeln. Bei plötzlich auftretenden Starkwind ist in den Kanälen, von denen der Wind Richtung See hinaus weht, mit nur sehr geringen Fangerfolg zu rechnen. Das liegt daran, weil methanhaltiges Wasser aus den Schilfflächen in die Kanäle gesogen wird und deshalb der Sauerstoffgehalt sinkt. Wesentlich bessere Fangchancen hat man in den Bereichen, wo die Wellen anschlagen, und das mit Sauerstoff angereicherte Wasser in Kanäle und Buchten gedrückt wird. Ein Boot verbessert die Fangchancen wesentlich. Der direkte Zugang zum See ist großteils nur an Stellen mit öffentlichen Badeplätzen oder Hafenanlagen möglich. Diese sind meistens über Dämme erreichbar (z. B. Illmitz, Mörbisch, Neusiedl) und insbesondere in den Sommermonaten dementsprechend frequentiert. Beinahe überall sonst liegt ein breiter Schilfgürtel zwischen Ufer und dem freien Wasser. Die größte Ausdehnung erreicht das Schilf bei Donnerskirchen, hier wächst es bis zu 5 km in den See hinaus. Weniger ausgedehnt sind die Schilfbestände am Ostufer, dort befindet sich bei Podersdorf ein ca. 2 km langer Uferabschnitt mit direkten Zugang zum See.. Im Neusiedlersee leben zahlreiche Fischarten. Der Karpfen ist der für Sportfischer interessanteste Zielfisch, viele weitere weitere Cyprinidenarten sind möglich, z. B. Karausche, Giebel, Rotauge oder Rotfeder.. Bei den Räubern dominiert der Zander. Er wird ständig besetzt und und erzielt gute Zuwachsraten. Bis 2007 gab es keine Mengenfangbeschränkungen. Dies wurde von einigen Zanderspezialisten ausgenutzt, die manchmal mehr als ein Dutzend Zander täglich entnahmen. Empfehlenswerte Zander-Fangplätze sind beispielsweise die Schiffahrtsrinnen, wo das Wasser um ein paar Zentimeter tiefer ist als in anderen Bereichen. Hecht und Wels sind ebenfalls möglich. Bis vor einigen Jahren wurden alljährlich hunderttausende Glasaale besetzt, sie waren die Haupteinnahmequelle der Berufsfischer. Aale sind noch immer zahlreich vorhanden, der Bestand geht aber stetig zurück, weil der Glasaalbesatz verboten wurde. Jahreskarten nur beim Obmann des Burgenländischen Fischereiverbandes regGenmbH Leopold Krenn, Wiener Straße 66, 7082 Donnerskirchen, Tel. 02683/8368 Tages- und Wochenkarten sind in den Tourismusbüros um den See und weiteren Ausgabestellen erhältlich.

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Neusiedler See

 

Neusiedler See Podersdorf 

 

Der große Steppensee im Osten Österreichs beeindruckt nicht nur wegen seiner Dimension. Ein bis zu 5 km breiter, undurchdringlicher Schilfgürtel umgibt das nur bis zu 1,80 m tiefe Gewässer. Die einzigartige Natur des Seewinkels, das milde pannonische Klima und der Blick ins flache Land, der bis zum Horizont reicht, faszinieren jedesmal aufs neue.
Der See hat eine durchschnittliche Gesamtfläche von mehr als  300 Quadratkilometer, davon befinden sich 240 Quadratkilometer auf österreichischen Staatsgebiet. Damit ist der Neusiedlersee der größte See Österreichs.
Mehr als ein Drittel der Seefläche besteht aus Schilf. Der Schilfgürtel des Neusiedlersees ist nach dem Donaudelta die zweitgrößte zusammenhängende Schilffläche Europas.
Im Volksmuind wird der See auch als “Das Meer der Wiener” bezeichnet. Er ist die mit Abstand wichtigste  Urlaubsdestination des Burgenlandes.
Im südlichen Teil des Sees befindet sich der Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel. 2001 wurde das  Gebiet um den See zum UNESCO-Weltnaturerbe erkärt.
Die Größe des Neusiedler Sees variierte in der Vergangenheit erheblich. 1786 hatter er mit einer Wasserfläche von 515 Quadratkilometern beinahe die doppelte Ausdehnung wie heute. In den Jahren 1865 - 1871 war er völlig ausgetrrocknet. 1934 wurde zum letztenmal ein absoluter Tiefststand gemessen. Eine nur 40 cm tiefe Restlacke im Südteil des Sees war übriggeblieben  Über die Ursache der Wasserschwankungen gibt es mehrere Theorien, hauptsächlich sind die unterschiedlichen jährlichen Niederschlagsmengen und die Verdunstung in Hitzeperioden für die Wassestandsschwankungen des Sees verantwortlich.

 

Neusiedler See Rust

Ein so großes Gewässer zu befischen ist besonders für Angler, die zum erstenmal
hier ihre Rute auswerfen, eine Herausforderung.
Die Fischerei am See hat eigene Regeln. Bei plötzlich auftretenden Starkwind ist in den Kanälen, von denen der Wind Richtung See hinaus weht, mit nur sehr geringen Fangerfolg zu rechnen. Das liegt daran, weil methanhaltiges Wasser aus den Schilfflächen in die Kanäle gesogen wird und deshalb der Sauerstoffgehalt sinkt. Wesentlich bessere Voraussetzungen hat man in den Bereichen, wo die Wellen anschlagen, und das mit Sauerstoff angereicherte Wasser in Kanäle und Buchten gedrückt wird.
Ein Boot verbessert die Fangchancen erheblich. Der direkte Zugang zum See ist großteils nur an Stellen mit öffentlichen Badeplätzen oder Hafenanlagen möglich. Diese sind meistens über Dämme erreichbar (z. B. Illmitz, Mörbisch, Neusiedl) und insbesondere in den Sommermonaten dementsprechend frequentiert.
Beinahe überall sonst liegt ein breiter Schilfgürtel zwischen Ufer und dem freien Wasser. Die größte Ausdehnung erreicht das Schilf bei Donnerskirchen, hier wächst es bis zu 5 km in den See hinaus. Weniger ausgedehnt sind die Schilfbestände am Ostufer, dort befindet sich bei Podersdorf ein ca. 2 km langer Uferabschnitt mit direkten Zugang zum See..

Im Neusiedlersee leben zahlreiche Fischarten. Der Karpfen ist der für Sportfischer interessanteste Zielfisch, viele weitere weitere Cyprinidenarten sind möglich, z. B. Karausche, Giebel, Rotauge oder Rotfeder..
Bei den Räubern dominiert der Zander. Er wird ständig besetzt und und erzielt gute Zuwachsraten. Bis 2007 gab es keine Mengenfangbeschränkungen. Dies wurde von einigen Zanderspezialisten ausgenutzt, die manchmal mehr als ein Dutzend  Zander täglich entnahmen. Empfehlenswerte Zander-Fangplätze sind beispielsweise die Schiffahrtsrinnen, wo das Wasser um ein paar Zentimeter tiefer ist als in anderen Bereichen.
Hecht und Wels sind ebenfalls möglich. Bis vor einigen Jahren wurden alljährlich hunderttausende Glasaale besetzt, sie waren die Haupteinnahmequelle der Berufsfischer. Aale sind noch immer zahlreich vorhanden, der Bestand geht aber stetig zurück, weil der Glasaalbesatz verboten wurde.

Neusiedlersee Mörbisch 

 

Neusiedlersee Kanal bnei Illmitz

Neusiedlersee bei  Podersdorf

Jahreskarten nur beim Obmann des Burgenländischen Fischereiverbandes regGenmbH
Leopold Krenn
Wiener Straße 66
7082 Donnerskirchen
Tel. 02683/8368

Tages- und Wochenkarten sind in den Tourismusbüros um den See und weiteren Ausgabestellen erhältlich.

Illmitz-Bucht 

 

Neusiedler See bei Rust 

 

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Letzte Aktualisierung 29.07.2008