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Ein so großes Gewässer zu befischen ist besonders für Angler, die zum erstenmal hier ihre Rute auswerfen, eine Herausforderung. Die Fischerei am See hat eigene Regeln. Bei plötzlich auftretenden Starkwind ist in den Kanälen, von denen der Wind Richtung See hinaus weht, mit nur sehr geringen Fangerfolg zu rechnen. Das liegt daran, weil methanhaltiges Wasser aus den Schilfflächen in die Kanäle gesogen wird und deshalb der Sauerstoffgehalt sinkt. Wesentlich bessere Voraussetzungen hat man in den Bereichen, wo die Wellen anschlagen, und das mit Sauerstoff angereicherte Wasser in Kanäle und Buchten gedrückt wird. Ein Boot verbessert die Fangchancen erheblich. Der direkte Zugang zum See ist großteils nur an Stellen mit öffentlichen Badeplätzen oder Hafenanlagen möglich. Diese sind meistens über Dämme erreichbar (z. B. Illmitz, Mörbisch, Neusiedl) und insbesondere in den Sommermonaten dementsprechend frequentiert. Beinahe überall sonst liegt ein breiter Schilfgürtel zwischen Ufer und dem freien Wasser. Die größte Ausdehnung erreicht das Schilf bei Donnerskirchen, hier wächst es bis zu 5 km in den See hinaus. Weniger ausgedehnt sind die Schilfbestände am Ostufer, dort befindet sich bei Podersdorf ein ca. 2 km langer Uferabschnitt mit direkten Zugang zum See..
Im Neusiedlersee leben zahlreiche Fischarten. Der Karpfen ist der für Sportfischer interessanteste Zielfisch, viele weitere weitere Cyprinidenarten sind möglich, z. B. Karausche, Giebel, Rotauge oder Rotfeder.. Bei den Räubern dominiert der Zander. Er wird ständig besetzt und und erzielt gute Zuwachsraten. Bis 2007 gab es keine Mengenfangbeschränkungen. Dies wurde von einigen Zanderspezialisten ausgenutzt, die manchmal mehr als ein Dutzend Zander täglich entnahmen. Empfehlenswerte Zander-Fangplätze sind beispielsweise die Schiffahrtsrinnen, wo das Wasser um ein paar Zentimeter tiefer ist als in anderen Bereichen. Hecht und Wels sind ebenfalls möglich. Bis vor einigen Jahren wurden alljährlich hunderttausende Glasaale besetzt, sie waren die Haupteinnahmequelle der Berufsfischer. Aale sind noch immer zahlreich vorhanden, der Bestand geht aber stetig zurück, weil der Glasaalbesatz verboten wurde.
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Jahreskarten nur beim Obmann des Burgenländischen Fischereiverbandes regGenmbH Leopold Krenn Wiener Straße 66 7082 Donnerskirchen Tel. 02683/8368
Tages- und Wochenkarten sind in den Tourismusbüros um den See und weiteren Ausgabestellen erhältlich.
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